Dienstag, 9. Juli 2013

Ein wirklich abartiger Sklavenvertrag.

Grade eben kommt mir mal wieder so ein Sklavenvertrag in die Finger. Ich habe mir Einzelheiten, ob jetzt son Ding gut oder schlecht ist, verkniffen und keine Diskussion darüber zugelassen, weil es eh nix bringt.

Gut, ich bin eh keine Sklavin und darauf bin ich, nachdem ich erst vor kurzem durch ein Gespräch mit einer solchen Dame erst recht über die Tragweite, wie sie es lebt, aufgeklärt wurde und sie sagte, dass sie mich um die Leichtigkeit, mit der ich das leben kann, beneidet, weil es für sie keine Leichtigkeit mehr darin gibt, umso stolzer.

Nichts gegen Sklavenverträge, die können was schönes sein. Sicherlich nie rechtlich bindend, weil sie da nicht das Papier wert sind worauf sie geschrieben wurden. Für ein D/s-Paar, egal welcher Konstellation kann so ein Vertrag durchaus was schönes und verbindendes sein.

Ähnliche Entwürfe hatte sogar ich schon vorliegen, vor ehemaligen "Werbern". Diese haben ihre Entwürfe dann auch ausgearbeitet, auf mich und ihn, die Besonderheit der Beziehung abgestimmt, mit unseren Namen, keine Grammatikfehler und nicht mit beliebig einsetzbar freigelassene Felder.

Trotzdem kam immer ein Nein von mir.

Wenn man all die sittenwidrigen "Paragraphen" die diese Sklavenverträge teilweise beinhalten, weglassen würde, blieben nur noch Punkte übrig, die eigentlich gar keiner Schriftform mehr bedürfen, weil sie selbstverständlich sein sollten.

Ich brauch sowas nicht. Ist nicht meins. Kann damit null anfangen. Und ehrlich gesagt belächle ich sowas.

Das Wort Sklavenvertrag ist doch schon ein Widerspruch in sich. Wenn dann müsste es eine Übereignungsurkunde sein. Oder sowas.

Regeln kann man durchaus festlegen. Hab ich nichts dagegen. Im Grunde hab ich auch schon ne ganze Liste davon, die ich nach und nach in Absprache mit Spawn verändere, weil wir hier und da mal ne neue von ihm kommt, oder er eine doch für nichtig erklärt, weil sie doch nicht richtig passt.

Aber einen Vertrag würde ich auch ihm bei aller Liebe und Hingabe um die Ohren klatschen.

Und so einen erst recht. Also bitte!!! Wenn schon Sklavenvertrag, dann doch mit dem nötigen Grips und schon gar nicht so! Das ist ja wohl der absolute Witz des Jahrhunderts!
Dieser ist komplett einschränkend und insbesondere in Bezug auf das soziale Umfeld und Escort Service, Photos usw. äusserst bedenklich. 


Lustig finde ich, dass dieser Herr, der diesen Sklavenvertrag hier an eine blutige Anfängerin weitergab, obwohl er ja erst noch am werben ist, sich selbst schon als ihren Herrn bezeichnet im Anschreiben.

Also hier ein Beispiel eines Sklavenvertrags, wie man ihn um HIMMELS WILLEN niemals unterschreiben sollte!!!

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Sklavenvertrag


Zwischen dem Meister und der Sklavin wird folgender Sklavenvertrag abgeschlossen:
Allgemeines


1. Der Vertrag dient zur eindeutigen, widerspruchsfreien Regelung einer Lebensbeziehung zwischen dem Meister und der Sklavin. Diese Beziehung bedeutet für die Sklavin eine wirklich, reale Vollversklavung bei Zwangshaltung und sexueller Dienerschaft unter Bedingungen, die der historischen Definition der Versklavung entspricht.

2. Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von der Sklavin nur bei außergewöhnlichen Umständen mit Einverständnis des Meister während dieser Zeit gelöst werden (siehe §4). Die Gewährung einer Probezeit ist nur bei echten Anfängern vorgesehen und obliegt ausschließlich der Entscheidung des Meisters. Sollte die Sklavin nicht spätestens drei Wochen vor Ablauf der Probezeit (1 Jahr) sich über das Vertragsende äußern, so verlängert sich der Sklavenvertrag um weitere zwei Jahre. Nach Ablauf von insgesamt drei Jahren, wird der Vertrag unbefristet verlängert. Der Meister kann aber nach eigenem Ermessen einen befristeten Vertrag aufsetzen, alle anderen Vertragsbedingungen bleiben davon unberührt.


3. Der Meister verpflichtet sich zur Obhutnahme der Sklavin. Die Sklavin geht in das Eigentum des Meisters über, der alle Lebensbereiche der Sklavin zukünftig bestimmt. Der Meister erlangt den vollkommenen Besitz über den Körper und den Willen der Sklavin. Der Meister kann die Sklavin anderen Meistern zur Verfügung stellen oder verleihen oder zusätzliche Meister zur Abrichtung des Sklaven heranziehen.


4. Die Sklavenregeln sind als Anlage A diesem Sklavenvertrag beigefügt und sind ordentlicher Bestandteil dieses Vertrages. Die Sklavenregeln sind nur von der Sklavin zu unterschrieben und sind für Sie absolut bindend und verpflichtet.


5. Das finanzielle Verhältnis zwischen dem Meister und der Sklavin sind in einen einem Zusatzvertrag geregelt


(Anlage B)

§1 Übergang in das Sklavenverhältnis


1.Die Sklavin gibt dem Meister die Einwilligung zur uneingeschränkten Freiheitsberaubung, körperlichen Züchtigung, Kontrolle über alle Lebensbereiche der Sklavin, absoluter Befehlsgewalt und Bestimmung der weiteren Lebensumstände der Sklavin.


2.Die Sklavin sieht den einzigen weiteren Sinn seines Lebens, alleine dem Wohl und den Wünschen seines Meisters zu dienen, ihm bedingungslos zu gehorchen und alle Befehle und Aufträge des Meisters zu dessen vollen Zufriedenheit widerspruchslos und sofort zu erledigen.


3.Für die Dauer des Vertrages verliert die Sklavin jedes Recht auf freie Entscheidungen und Bestimmung alleine der Wille des Meisters ist für die Sklavin von Bedeutung.

§2 Haltung und Gebrauch der Sklavin


1.Die Sklavin ist beliebig durch den Meister zu gebrauchen, zu nutzen und benutzen, abzurichten, abzustrafen, nach den Wünschen des Meisters anzupassen und mit Zwangsmaßnahmen nach den Vorstellungen des Meisters zu erziehen.


2.Die Sklavin kann vom Meister nach freiem Ermessen harter Folter aller Art unterzogen (siehe dazu 2.3), in jeder Art eingesperrt, gefesselt und fixiert, in Ketten gelegt usw. werden. Die Dauer und Intensität einer solchen Maßnahme wird einzig vom Meister bestimmt, die Maßnahme bedarf keinen besonderen Grund.


3.Der Meister wird jedoch immer die Gesundheit der Sklavin in Betracht ziehen und bleibende Verletzungen oder Schäden grundsätzlich vermeiden. Der Meister wird immer über die Gesundheit der Sklavin wachen und ggf. sofort entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die Sklavin hat den Meister bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung unverzüglich zu informieren.


4.Der Meister hat das Recht, seine Sklavin durch ein Tattoo als sein Eigentum zu kennzeichnen. Bei den Motiven von Tattoos darf die Sklavin seine Meinung äußern, die der Meister bei seiner Entscheidung nach eigenem Ermessen ggf. berücksichtigen wird.


5.Alleine der Meister bestimmt über die Kleidung und das Outfit der Sklavin. Dies gilt auch für Haarlänge und Frisur sowie ev. Körperbehaarung (Rasur usw.), berufliche Besonderheiten werden berücksichtigt. Die Sklavin muss im Beisein seines Meisters immer nackt sein, um jederzeit den sexuellen Bedürfnissen seines Meisters dienlich zu sein. Nur auf Anweisung des Meisters trägt die Sklavin Kleidung in der Wohnung.


6.Die Sklavin hat alle Handlungen des Meisters widerstandslos zu dulden und zu ertragen. Jede Anweisung und jeder Befehl des Meisters hat von der Sklavin umgehend und ohne Widerspruch zur vollen Zufriedenheit des Meisters ausgeführt zu werden.


7.Die Sklavin dient dem Meister uneingeschränkt als Sexsklavin und zur Befriedigung der sexuellen Neigungen und Wünsche des Meisters. Selbstverständlich hat der Meister auch immer das Recht, seine Sklavin an andere zu vermieten, zu verleihen oder anderweitig abzugeben, damit auch andere sich an der Sklavin vergnügen oder vergehen können. Der Meister achtet aber stets darauf, daß die vorher vereinbarten Regeln zwischen dem Meister und seiner Sklavin nicht durch andere verletzt werden.


8.Über die sexuelle Befriedigung der Sklavin entscheidet ausschließlich der Meister, er wird diese jedoch nicht vernachlässigen (außer bei Sexentzug als vom Meister ausgesprochene Strafe). Es ist der Sklavin grundsätzlich unter Androhung härtester Strafe untersagt ohne Erlaubnis oder Befehl des Meisters selbst an sich Hand anzulegen, sich selber aufzugeilen oder sexuell zu befriedigen. Der Meisten hat das Recht, der Sklavin jederzeit und zeitlich befristet oder unbefristet einen Keuschheitsgürtel anzulegen, um der Sklavin eine Selbstbefriedigung unmöglich zu machen.


9.Im Fall einer vom Meister ausgesprochenen Strafe, wird der Meister jede mögliche Geilheit im Vorfeld unterbinden, damit die Bestrafung von der Sklavin auch als solche empfunden wird und die gewünschte Wirkung der Erziehung erzielt. Die Sklavin hat sich für jede erfolgte Bestrafung beim Meister demütig zu bedanken und Besserung zu geloben. Sollte die Sklavin eine ausgesprochene Strafe nicht auf einmal aushalten, wird die Strafe in mehreren Raten vollzogen. Die Entscheidung darüber obliegt ausschließlich dem Meister unter Berücksichtigung des Ausbildungsstandes der Sklavin. Die ausgesprochene Strafe wird in jedem Fall in voller Höhe ausgeführt. Jede Verfehlung, Widerspruch, Ungehorsam, Widerstand oder Aufsässigkeit wird vom Meister mit harten Strafmaßnahmen geahndet bzw. gebrochen. Das Ausmaß, Höhe und Härte der Strafe werden vom Meister individuell festgelegt und unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung. Die Sklavin wird die Bestrafung freiwillig und demütig entgegennehmen.


10.Die Schlüssel aller Schlösser, die zum Gebrauch der Sklavin benötigt werden befinden sich nur den Händen des Meisters oder einer von ihm beauftragten Person. Den nur der Meister bestimmt über das Sexualleben der Sklavin. Auch ist die Sklavin, auf Anweisung, dazu verpflichtet immer ihr „O“ -Halsband und ihren Keuschheitsgürtel zu tragen, es sei denn, der Meister befiehlt etwas anderes. Nur so ist die totale Unterwürfigkeit der Sklavin zu erreichen und auch für jeden sichtbar, da Erniedrigung zur Erziehung der Sklavin gehört.


11.Die Sklavin muss sich auch für Foto-/Filmaufnahmen zur Verfügung stellen. Der Meister entscheidet ausschließlich über die weitere Verwendung dieses Materials, die Sklavin hat darüber keine Verfügungsgewalt. Der Meister kann auch von der Sklavin verlangen, in Pornoproduktionen mitzumachen. Die daraus evtl. erfolgende Vergütung und deren Handhabung sind im Zusatzvertrag (Anlage B) geregelt.

§3 Soziale Kontakte, Absicherung, Gelderwerb der Sklavin


1.Die Sklavin hat, sofern er einer externen Arbeit nachgehen, private und berufliche Sphäre strikt zu trennen. Ein Zusatzvertrag (Anlage B) regelt das finanzielle Verhältnis zwischen dem Meister und der Sklavin, wie etwa , finanzielle Rücklagen für die Absicherung der Sklavin für den Fall einer Beendigung des Sklavenvertrages. Diese Gelder können z. B. durch Escortdienste o. ä. der Sklavin erbracht werden. Dieser Zusatzvertrag kann geändert werden, wenn das Abhängigkeitsverhältnis der Sklavin vom Meister verstärkt werden soll. Dies geschieht ggf. in Absprache und beiderseitigem Einverständnis.


2.Durch die externe Berufstätigkeit ist die Sklavin kranken- und sozialversichert. Sie dient auch dazu, dass die Sklavin dem Meister finanziell nicht zur Last fällt. Der unter 3.1 angeführte Zusatzvertrag hat so angelegt zu sein, dass die Sklavin ihr Sklavendasein mit all damit verbundenen Kosten selbst trägt, soweit dies im Rahmen des Möglichen liegt.


3.Private Kontakte und Verabredungen mit Arbeitskollegen und anderen Personen sind der Sklavin strikt verboten, wenn diese vom Meister nicht befohlen bzw. erlaubt sind.


4.Nach Dienstschluss hat sich die Sklavin sofort in die Obhut des Meisters bzw. nach Hause zu begeben oder ihm für diese Zeit aufgetragene Arbeiten unverzüglich zu erledigen.


5.Die Sklavin ist für den Haushalt des Meisters verantwortlich, die genauen Details werden vom Meister festgelegt.


6.Sollte die Sklavin eine eigene Wohnung bewohnen, so hat er dafür Sorge zu tragen, daß der Meister jederzeit Zugang zur Sklavenwohnung hat, deshalb ist die Sklavin verpflichtet, seinem Meister einen Schlüssel zur Wohnung zu überlassen. Denn nur so ist zu gewährleisten, daß der Meister die absolute Kontrolle über seine Sklavin behält, da er ihn jederzeit und ohne Ankündigung kontrollieren und so auch über ihn verfügen kann.

§4 Geltungsdauer des Sklavenvertrages


1.Ist der Sklavenvertrag bis zu einem bestimmten Datum (Allgemeines II.) abgeschlossen, endet er zu diesem Zeitpunkt, wenn es von einem Part gewünscht wird. Ansonsten verlängert er sich auf unbestimmte Zeit. Eine weitere zeitlich begrenzte Verlängerung ist nicht im Sinn eines Sklavenverhältnisses, es sei denn, der Master sieht hierzu eine Veranlassung. Die Sklavin muss sich nach Beendigung dieser Probezeit endgültig entscheiden.


2.Nur wenn die Sklavin absoluter Anfänger ist kann er um ein zweite Probezeit von maximal einem weiteren Monat bitten. Dieser zweite Probevertrag geht allerdings automatisch in ein unbefristetes Sklavenverhältnis über, wenn die Sklavin nicht drei Tag vor Ablauf der Probezeit den Wunsch der Beendigung ausspricht. Diese ist dann endgültig.


3.Der Sklavenvertrag kann während seiner Laufzeit von der Sklavin grundsätzlich nicht gelöst werden, außer es liegen schwerwiegende Umstände vor.


4.Der Meister kann den Sklavenvertrag jederzeit unter Berücksichtigung der sozialen Auswirkungen und Absicherung der Sklavin lösen. Die soziale Komponente ist besonders dann zu berücksichtigen, wenn die Sklavin seinen eigenen Wohnsitz aufgelöst hat. Der Meister verpflichtet sich, die Sklavin nicht auf die Strasse zu setzen oder in das soziale Aus zu entlassen.

Der unter 3.1 angeführte Zusatzvertrag (Anlage B) ist in jedem Fall für beide Parteien bindend und einzuhalten

§5 Zusätzliche Anmerkungen zum Sklavenvertrag:


1.Ziel des Sklavenvertrages ist die totale Versklavung der Sklavin inklusive einer weitest gehenden Abhängigkeit der Sklavin wie im Allgemeinen Teil beschrieben.


2.Die Sklavin kann eine dauernde Verschärfung des Sklavenvertrages bzw. der Sklavenhaltung durch den Meister bis zum Verzicht sämtlicher Grenzen und Einschränkungen wie z.B. Berücksichtigung von Schmerzgrenzen oder Tabus erbitten.


3.Die Sklavin kann den Ausschluss jeglicher Möglichkeit zur Lösung des Sklavenvertrages durch die Sklavin auch bei den unter 4.3 angeführten schwerwiegenden Umständen erbitten. Die Sklavin kann die absolut finanzielle Abhängigkeit der Sklavin durch den Meister erbitten, diese wird dann mit entsprechender Generalvollmacht umgesetzt.


4.Sollte der Meister die unter 5.2 und 5.3 angeführten Bitten der Sklavin akzeptieren, ist dies für die Sklavin unumkehrbar und wird schriftlich mit Unterschrift des Meisters und der Sklavin dem Sklavenvertrag beigefügt und wird somit Bestandteil des Sklavenvertrages.


5.Die Sklavin hat alle Punkte des Sklavenvertrages verstanden und ist sich der Tragweite und Auswirkungen seiner Entscheidung in ein Sklavenverhältnis überzugehen voll bewusst und tut dies freien Willens. Die Sklavin wurde in keiner Weise zur Unterschrift des Sklavenvertrages gezwungen, weder vom Meister, noch von Dritten. Die Sklavin ist im Besitz seiner vollen geistigen Fähigkeiten.
Ort, Datum: _____________
_____________________      _______________________ Unterschrift des Meisters          Unterschrift der Sklavin


Anlage A
A. Die Stellung meines Herren!

Regeln der Sklavin


1.Ich diene und gehorche meinem Herren!
2.Ich ehre meinen Herren als Person, die Gedanken meines Herren und seinen Körper!
3.Ich anerkenne ohne Zweifel die Macht, die mein Herr über mich hat.
4.Mein alleiniges Ziel ist es, meinem Herren eine vollkommene Sklavin zu sein. Alle meine Handlungen und Gedanken ordne ich diesem Ziel unter.
5.Ich vertraue meinem Herren! Er weiß, was für mich am besten ist. Er entscheidet für und über mich und wacht über mein Wohlergehen.
6.Ich verhalte mich so, dass mein Herren zu keiner Zeit die Kontrolle der Kontrolle verliert.
7.Ich bin ein Objekt meines Herren. Mein Körper und mein Geist sind das Eigentum meines Herren!
8.Auch, wenn mein Herr nicht anwesend ist, verhalte ich mich genauso, wie bei seiner Anwesenheit.
9.Ich weiß, dass mein Herr mich sehr zu schätzen weiß.

Meine Stellung als Sklavin


1.Ich verstehe, dass mein Herr stets um meine Sicherheit und Unversehrtheit besorgt ist und danke ihm dafür. Mein Herr kennt die Grenzen seiner Sklavin und weiß, was ihr schwer fällt.
2.Ich weiß, dass mein Herr mich sehr lieb hat und dass unser Miteinander auf einem Höchstmaß an gegenseitigem Respekt und Vertrauen basiert.
3.Ich freue mich, wenn mein Herr mich für sein physisches und psychisches Wohlergehen benutzt und nicht vergisst, wer wem zu dienen hat.
4.Ich freue mich, wenn mein Herr mich so erzieht, dass ich in jeder Hinsicht auf ihn ausgerichtet bin und bin ihm für gute Erziehung und Abrichtung dankbar.
5.Ich freue mich, wenn mein Herr mich für außergewöhnliche Leistungen belohnt.
6.Ich weiß, dass mein Herr immer im Hinterkopf hat, dass mein Widerstand nicht mehr als ein Teil des Spiels ist und gebrochen werden muss.
7.Ich bin dankbar, wenn mein Herr erst Rücksicht auf mich nimmt, wenn ich um Nachsicht bitte.
8.Mein Herr wird versuchen, meine persönlichen Grenzen zu erreichen und zu erweitern. Wann immer es mir möglich ist, versuche ich durch mein Verhalten, meinem Herren darüber zu informieren, wie nahe ich meiner Grenze bin.
9.Ich verstehe, dass ich die hohen Ansprüche meines Herren niemals vollständig erfüllen kann. Trotzdem bemühe ich mich, mit allen Kräften und zu jeder Zeit, diesem Ziel näher zu kommen.
10.Ich verstehe, dass mein Herr eigene Prioritäten setzt, seinen eigenen Stil und sein eigenes Tempo hat.
11.Ich werde meinen Herren nie mit anderen Männern vergleichen.

Meine Grundeinstellung


1.Wenn mir mein Herr befiehlt, mich abrichtet, mich fordert, mir Aufgaben gibt, dann ist das für mich eine Form der Zuwendung. Ich freue mich von ganzem Herzen über jede Zuwendung meines Herren. Wenn mich mein Herr in irgendeiner Form in Anspruch nimmt, versuche ich ihm Glücks- und Erfolgserlebnisse zu verschaffen, um noch weiter und noch mehr in Anspruch genommen zu werden. Dankbarkeit und Glück sind die vorherrschenden Voraussetzungen für meine Entwicklung als Sklavin.
2.Wann immer ich Zeit habe, bin ich in Gedanken gerne bei meinem Herren. Am liebsten würde ich nur noch an meinen Herren denken und das, was mein Herr braucht und will.
3.Ich versuche, mich nach Kräften in meinen Herren einzufühlen, um auch seine unausgesprochenen Bedürfnisse wahrzunehmen und diesen nach Möglichkeit gerecht zu werden.

Alltagsleben


1.Es tut mir gut, wenn mein Herr auch mein Alltagsleben bestimmt, weil ich dann das Gefühl habe, ganz und ohne Einschränkung seine Sklavin zu sein. Deshalb kann ich ohne größere Probleme seine Verhaltensregeln im Alltag Folge leisten.
2.Mein Verhalten in Gesellschaft ist so, dass es weder meinen Herren, noch mich als Sklave bloßstellt. Trotzdem bemühe ich mich auch in Gesellschaft, meinen Herren stets zu signalisieren, dass ich seine Sklavin bin.
3.Ich freue mich, wenn mein Herr mir für alle Lebensbereiche vorschreibt, was ich zu tun habe.


Sexualität


1.Ich verstehe, dass ein Orgasmus, gleich auf welche Art, ein Geschenk meines Herren ist. Ich werde ihm deshalb über jeden Orgasmus, den ich erlebt habe, gleich in welcher Situation und durch wen auch immer, einen Bericht ablegen, in dem ich ihm für sein Geschenk danke und ihm meine Gefühle und Empfindungen beschreibe.
2.Ich bin in der Lage und bereit, meine Sexualität ausschließlich auf meinen Herren und seine Wünsche auszurichten. Wenn mein Herr durch mich befriedigt wird, freue ich mich über dieses Kompliment.
3.Ich werde nur dann einen Orgasmus erleben, wenn mir mein Herr dies gestattet. Durch gezielte Übungen werde ich versuchen, den Zeitpunkt meines Höhepunktes zu beschleunigen oder zu verzögern, bzw. gänzlich auf einen Orgasmus zu verzichten.
4.Ich bin erfreut, wenn mein Herr mich auch anderen Männern für ihre sexuellen Bedürfnisse zur Verfügung stellt, denn das ist ein besonders Zeichen der Wertschätzung meines Herren an mich, seiner Sklavin.

Körper


1.Mein Körper ist das wichtigste Geschenk, das ich meinem Herren machen kann. Ich übergebe ihm meinen Körper als sein Eigentum.
2.Ich weiß, dass mein Körper schwach ist und mir mein Herr immer wieder meine Grenzen zeigen wird. Ich werde alles unternehmen, diese Grenzen möglichst weit hinauszuschieben, um so den Vorstellungen meines Herren besser zu entsprechen.
3.Ich werde täglich darauf achten, dass mein Körper meinen Herren erfreut und unternehme alles, um meinen Körper als Eigentum meines Herren fit zu halten. Dazu gehört die tägliche Reinigung, die Rasur im Genitalbereich, ausreichend Bewegung, sowie gesunde Ernährung.
4.Sollte mein Herr eine dauerhafte Zeichnung meines Körpers wünschen, wird er mir das mitteilen und meine Zustimmung dazu einholen. Wenn es mir irgendwie möglich ist, werde ich um ein solches Zeichen selbstständig bitten. Kurzzeitige Zeichen meines Sklaventums, wie z. B. Striemen, trage ich mit Stolz und danke meinem Herren für diese Auszeichnung meines Körpers.

Sprache


1.Ich werde meinen Herren grundsätzlich und immer mit „SIE“ anreden, um meinen Respekt, meine Demut und meine Liebe zu beweisen.
2.Ich werde das Wort „Nein“ zu keiner Zeit gebrauchen.
3.Ich werde meinem Herren differenzierte Antworten auf Befehle geben.

Erniedrigung


1.Ich werde mich von meinem Herren nach seinen Wünschen und in dem von ihm gewählten Ausmaß schlagen lassen.
2.Ich freue mich, wenn mir mein Herr in irgendeiner Form Schmerzen zufügt, um Lust zu empfinden oder sich
abzureagieren, weil ich ihm auf diese Weise dienen kann.
3.Wenn mich mein Herr schlägt, bedanke ich mich für jeden zugefügten Schlag.
4.Ich lasse mich von meinem Herren nach Wunsch fesseln und liefere mich ihm gerne in gefesselt hilfloser Lage aus.
5.Ich sehe jede Erniedrigung als ein Geschenk meines Herren an mich. Wenn mich mein Herr erniedrigt, hilft er mir, mich in meine Rolle als Sklave einzufinden und verschafft mir damit zugleich sexuelle Lust. So bin ich in der Lage, Erniedrigungen meines Herren mit Dankbarkeit entgegenzunehmen.
6.Es steht meinem Herren frei, mich nach seinem Belieben zu bestrafen.
7.Ich werde jede mir auferlegte Strafe demütig entgegen nehmen. Sollte die Strafe eine Handlung von mir erfordern, werde ich diese Handlung, so schnell es mir irgendwie möglich ist, vornehmen.
8.Ich werde jede Rolle spielen, die meinem Herren gefällt.
9.Ich muss immer, nach Anweisung, mein „O“-Halsband und meinen Keuschheitsgürtel tragen, denn nur so ist meine totale Versklavung möglich.

Weitere konkrete Verhaltensregeln


1.Ich werde, auch wenn es unangenehm werden könnte, immer offen sein und meinen Herren nicht anlügen. Ich weiß, dass mein Herr diese Offenheit zu schätzen weiß.
2.Grundsätzlich werde ich meinen Herren vorher um Nachsicht bitten, wenn ich absehen kann, dass es aus zeitlichen oder sachlichen Gründen ein Problem für mich wird, eine Regel einzuhalten oder mich an ein Verbot zu halten.
3.Wenn es mir irgend möglich ist, trage ich unaufgefordert mein „O“-Halsband, um meinem Herren zu signalisieren, daß ich sein Eigentum bin.
4.Ich werde meinen Herren unaufgefordert und regelmäßig Bericht erstatten
5.über mein physisches und psychisches Befinden
6.über das Einhalten/Übertreten von Regeln und Verboten
7.über alle Ereignisse des Tages aus Beruf und Freizeit, über die ich gerne sprechen möchte, die mich bewegen oder die
meine Herren interessieren könnten.
8.über den Kontakt zu anderen Personen per Telefon, Post, SMS, E-Mail, Chat oder live. Wenn ich von mir aus mit anderen Männern korrespondieren will, werde ich meinen Herren immer um Erlaubnis ersuchen.

9. Für Kontakte jeglicher Art zu Chatpartnern hole ich ausnahmslos die Erlaubnis meines Herren ein. Wenn ich doch einmal chatten darf, dann halte ich mich an folgende Regeln:
1.Meine Herren bekommt einen unveränderten Chatmitschnitt
2.Ich tausche keine Fotos, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Homepageadressen aus
3.Ich chatte nicht erotisch

Ort, Datum: __________________



 ____________________________ 
Unterschrift des Sklaven

Anlage B
§1 Allgemeine Bestimmungen
Zusatzvertrag1.Die finanzielle Selbstbestimmung des Meisters und der Sklavin bleiben unberührt, wenn es sich um Zahlungen/ Leistungen aus Erwerbstätigkeit oder staatlichen Leistungen (z. B. ALG I, ALG II, Sozialhilfe o. ä.) handelt.
2.Einnahmen, die aus der Abhängigkeit der Sklavin vom Meister erwirtschaften werden, werden auf einem Sonderkonto oder ein anderen Art der Aufbewahrung gesichert.

§2 Arten der Einnahmen aus dem Meister-/Sklavenverhältnis Der Meister kann von seiner Sklavin erwarten und verlangen, daß dieser auf folgende Arten zum gemeinsamen finanziellen Unabhängigkeit beitragen soll und muss:1.Seine Sexdienste in einem Escortservice anbieten
2.Seine Sexdienste auf Partys und anderen Events zu Verfügung stellen
3.Seine Dienste auch für Foto-/Filmaufnahmen zur Verfügung zu stellen, das gilt auch für Pornoproduktionen
4.Bei sonstigen Gelegenheiten für Sexdienste bereit zu stehen, die dem Meister gefallen

§3 Aufteilung und Auszahlung der erwirtschafteten Einnahmen aus dem Meister-/Sklavenverhältnis1.Wird die Sklavin für seine geleisteten Sexdienste bezahlt, hat er als erstes die vollständigen Einnahmen an den Meister auszuhändigen. Der Meister prüft dann, ob der vorher mit dem Nutzer der Sklavin vereinbarte Betrag vollständig ist und vereinnahmt ihn bis auf weiteren im vollen Umfang.
2.Zu einem späteren, dem Meister angemessenen Zeitpunkt, kann er nach seinem Willen einen Teilbetrag an seiner Sklavin zur freien Verfügung auszahlen.
3.Die genaue Aufteilung der Einnahmen ist für dem Meister 55 v. H. und für die Sklavin 45 v. H.. Wobei die Sklavin kein Anspruch auf sofortige oder vollständige Auszahlung seines Anteils erheben kann, da ausschließlich der Meister über die Finanzen verfügt. Der Verteilungsschlüssel kann jeder Zeit zu Gunsten oder zu Lasten der Sklavin durch den Meister verändert werden.
4.Über jede Einnahme und jede Auszahlung, sowohl an den Meister als auch an die Sklavin muss genauestens Buch geführt werden (einfache Buchführung = Einnahmen-/Ausgabenauflistung (entsp. Kassenbuch)).
5.Sollte es, aus welchen Gründen auch immer, zu einem Vertragsende der Meister-/Sklavenverhältnis kommen, so muss der Meister den vollständigen Restbetrag an die Sklavin auszahlen.


Ort, Datum: _____________
_____________________      _______________________ 


Unterschrift des Meisters          Unterschrift der Sklavin



Mal abgesehen davon, dass das ganze Ding bis zum Himmel stinkt in meinen Augen (außer den wie oben schon erwähnten wenigen Punkten, die meines Erachtens eh selbstverständlich sind, krieg ich bei Anlage B und vor allem bei Paragraph 2 echt Pickel und beiße zum wiederholten Male in den letzten Tagen richtig feste in die Tischplatte (Tastatur geht nicht, dann würd ich das Geschenk meines Herrn beschädigen ;) ) 


MEINE FRESSE


Will der ne Gespielin im BDSM-Kontext, oder ne Nutte, die er ausbeuten kann??

Wenn du Nutte sein möchtest, dann werde es.
Und wenn du so jemanden zum Luden haben möchtest, dann nimm ihn.

Aber dafür braucht es das "Label" BDSM nicht!


Meine Güte... allein der Gedanke daran, wie viele auf so etwas reinfallen, ist grauslig.

Kommentare:

  1. Also ich finde dieses Sklavenvertrag wirklich interessant. Er spiegelt letztlich die Fantasie eines Menschen wieder, der Nicht geben will und alles haben will.

    Letztlich widerspricht er aber dem grundsatz des erotischen D/s Meister/Sklaven gedanken, Da dieser eben auf Gegenseitigkeit beruht und nicht auf versuchte Ausbeutung.

    Was mich sehr erstaunt, ist die Tatsache, wie Umfangreich dieses Werk ist. Schreiber hat sich wohl wirklich in dieser Fantasie verloren, die vielleicht für eine Geschichte über einen primitiven Zuhälter, der gerne Nutten aus Osteuropa für seine Geschäfte benutzen will passend wäre. Für eine erotisches D/s Beziehung wie sie vorallem die Gor Anhängerpflegen, ist dies aber wohl eher ein Text, der Lachkrämpfe erzeugt.

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    1. Ach ich weiß nich Kristan.
      Ist Gor-Stil letztendlich nicht genauso? Auch da muss die Sklavin im Grunde hoffen, dass der Herr sie liebt, weil er sonst alles mit ihr anstellen wird und genauso werden in den Büchern mehrfach Sklavinnen einfach verliehen, auch gegen ihren Willen.
      Wenn man es also genau nach Buch lebt, ist es für die Frau auch nich anders als in diesem "Vertrag" und hat auch nur noch am Rande was wirklich erotisches.

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    2. Das ist der Unterschied zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Bücher oder Geschichten haben mit der banalen Realität oft wenig gemein. Der wesentliche Aspekt des Gor-Stils in der Realität, ist die bewusste Entscheidung dazu. Eine moderne Gor "Sklavin" tut dies, weil sie es in ihrem Herzen will, weil sie grenzbereiche ihres Wesens erkunden will. Ihr Meister ist dort eher ein Trainer, der seinen Schützling über die Hindernisse und innenen Widerstände führt. Jemand, der ihr auf dieser Reise halt gibt und letztlich auch beschützt. Gleichzeitig muss sie das bedürfnis und verlangen haben, diesem Weg zu folgen.

      Die Frauen, die ich in der Szene kennen gelernt habe, sind oft weit selbstgewusster, als viele ihrer vanillia Kolleginnen. Sie wissen was sie wollen. Wenn ihr "Meister" ihnen das nicht gibt, dann kann er sie auch nicht lange halten. Deswegen scheitern gerade viele Beziehungen in dieser Szene. Oft auch, weil der "Meister" rasch lernt, dass eine Sklavin zu führen weit mehr erfordert, als es in den Geschichten den Anschein hat. Wirklich ausgelebtes D/s ist ein gegenseitiges geben und nehmen.

      Aber letztlich wird man das wohl nur begreifen, wenn man es auch wirklich erlebt hat.

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  2. Tut mir leid, ich halte von solchen Verträgen überhaupt nichts. Zumal sie an diese wirklich leidenschaftlichen Beziehung vorbei gehen. Denn was man nie vergessen sollte die Lust auf beiden Seiten sollte genauso wenig wie der Respekt verloren gehen. All dies, Vertrag, erzeugt wenigstens für mich, überhaupt kein Kribbeln mehr. Aber genau das soll dieses Zusammenspiel zwischen zwei Partnern aber erzeugen.

    Schöne Grüße

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Wer mir keinen Respekt entgegen bringt, hat auch von mir keinen zu erwarten.
Wer sich nur über meinen Blog aufregt, darf diesen gern einfach links liegen lassen.